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Baumpfahl für Neupflanzung setzen

Für junge Bäume sind Baumpfähle von enormer Wichtigkeit. Ihr Wurzelsystem benötigt einige Wachstumsperioden, um sich fest in den Boden zu verankern. Damit die Bäume aufrecht stehen bleiben, sind Pfähle als Stütze zu empfehlen. Die Baumpfähle schützen zudem den Baum vor Wind und Wetter. Denn sobald der Wind zu stark gegen den frisch gepflanzten Baum bläst, würden ohne Befestigung die feinen Wurzeln am neuen Standort wieder reißen. Das wäre fatal, denn über die feinen Haarwurzeln entnehmen sie dem Untergrund das Wasser und die Nährstoffe und wachsen so gesund heran.

 

Wie setzt man einen Baumpfahl richtig?

Um einen Pfahl zu setzen benötigst du neben dem Baum und dem Pfahl noch einen Spaten, einen Vorschlaghammer, eine Säge und Bindematerial. Am besten eignet sich übrigens weiches aber reißfestes Material: Kokosstrick, Drähte, Jutestreifen, Sisalschnüre oder Nylonstrümpfe.

Die Vorgehensweise:

  1. Zuerst hebt man das Loch mit dem Spaten aus und pflanzt den Baumpfahl ein. Wichtig ist, dass der Baumpfahl ca. 60 cm in den Boden, aber nicht bis in die Krone reicht (eventuell kürzen) und an der Seite der Hauptwindrichtung angebracht wird (Baum steht im Windschatten).
  2. Anschließend wird der Baum eingepflanzt. Hier ist darauf zu achten, dass ein Abstand von 15-20 cm eingehalten wird.
  3. Wichtig ist, diese Reihenfolge einzuhalten, da eine nachträgliche Einpflanzung des Pfahls die Wurzeln des Baums schädigen könnte.
  4. Den Stamm nun an jedem Pfahl oben und unten mit 4-6 Achterschlingen festbinden. Es muss dabei darauf geachtet werden, dass die Rinde nicht verletzt wird.
  5. Die Schlinge abschließend in der Mitte umkordeln, um den Abstand zu fixieren.


Eine zusätzliche Stabilisierung durch ein Brett an beiden Pfählen (ohne dass es den Stamm berührt) ist möglich. Dies schützt bei Schlechtwetter.

Wie viele Baumpfähle benötigt man zum Fixieren eines Baumes?

Je nach Baumgröße werden ein bis drei Baumpfähle benötigt. Willst du einen jungen Obstbaum einpflanzen, reicht meist ein Pfahl aus. Zwei Pfähle sind zu empfehlen, wenn es sich um eine windige Stelle handelt oder aber auch für Bäume, die über vier Meter hoch sind. Sind sehr große Bäume oder Gehölze mit großen Wurzelballen zum Einsetzen, so solltest du drei Baumpfähle verwenden. Auch bei Beerenobst-Stämmen empfehlen sich drei Pfähle.

 

Wer denkt mit dem Einschlagen des Pfahls und dem Anbinden an den Baum sei es getan, der irrt. Überprüfe regelmäßig, ob die Bänder noch halten bzw. nicht zu fest sitzen. Als Regel für das optimale Anbinden kannst du dir folgendes merken: Der Baum ist richtig angebunden, wenn er einen stabilen Halt hat, sich aber mit dem Wind noch etwas mitbewegt. Auch sollte getestet werden, ob der Baumpfahl – beispielsweise nach einem Sturm – noch fest genug im Boden verankert ist. Mit der Zeit kann es sein, dass Blätter und Zweige der Halterung in die Quere kommen. Dann verschiebst du diese am besten, sodass die Blätter und Zweige weiterhin wachsen können.

Der Baumpfahl kann nach frühestens zwei bis drei Jahren entfernt werden. Der Baum muss allerdings weiterhin beobachtet werden, wie er sich ohne Stütze verhält. Sollte er nicht aufrecht stehen bleiben, muss der Pfahl nochmals für ein paar Monate als Unterstützung dienen. Es gibt natürlich auch schwach wachsende Bäume, die immer einen stützenden Baumpfahl benötigen.

Du planst auch Bäume in deinem Garten anzusetzen? Hol‘ dir einen Baumpfahl bei deinem LET’S DOIT Holzprofi und befolge die Ratschläge, dann steht einem gesunden Baumwachstum nichts mehr im Wege.

 

 

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