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LET'S DOIT Glabischnig, Spittal/Drau

Welches Holz für meine Terrasse?

Holz ist immer noch das beliebteste Material für Terrassen. Kein Wunder, der natürliche Baustoff Holz fügt sich harmonisch in das Gesamtbild Garten ein. Hier erfährst du welche Merkmale ein gutes Terrassenholz haben muss und welche Arten der Verarbeitung es gibt.

Die Terrasse ist das Herzstück des Gartens. Hier trifft sich die Familie, es wird im Sommer gegrillt, gegessen und gelebt. Witterung und Beanspruchung setzen der Terrasse im Laufe der Jahre zu. Daher ist es wichtig, während der Planung auf das Material großen Wert zu legen. 

Aufgrund der großen Auswahl an Holzsorten und Verarbeitungsmethoden passt Holz zu jedem Baustil, ob klassisch oder modern. Bei der Wahl des passenden Terrassenholzes sollte jedoch nicht allein das Aussehen ausschlaggebend sein. Denn Holz ist nicht gleich Holz. 

 

Merkmale von gutem Terrassenholz:

Resistent: 
Damit du lange Freude an deiner Terrasse hast, sollte das Holz möglichst resistent gegenüber Schädlingen und Pilzen sein und mindestens Resistenzklasse 3 haben, wie zum Beispiel Lärche und Douglasie. Jedoch spielt die Lage der Terrasse eine wichtige Rolle, vor allem dann wenn sie häufig Regen ausgesetzt ist. Der Unterbau der Terrasse trägt zu ihrer Widerstandsfähigkeit bei. Die Resistenz kann auch durch die Verarbeitung erhöht werden.


Hart: 
Hartes Holz ist widerstandsfähiger gegen Abnutzung, Abrieb und Kratzer. Die Eiche gilt zum Beispiel als hartes Holz. Auch gewisse Arten der Robinien zeichnen sich durch ihre Härte aus. Das harte Holz hat jedoch einen Nachteil: es lässt sich vergleichsweise schwer bearbeiten. 

 

Formstabil: 
Die Terrasse ist manchmal extremen Bedingungen ausgesetzt. Hitze, Regen und Kälte beeinflussen das Holz, es dehnt sich aus und zieht sich zusammen. Man sagt, das Holz arbeite. Es kann zu Verformung, Splitterung und Schüsselung kommen. Formstabile Hölzer zeichnen sich durch ein geringes Quell- und Schwindverhalten aus. Wärmebehandlung, wie zum Beispiel bei Thermoholz, aber auch Beschichtung und Lackierung beeinflussen das Quell- und Schwindmaß positiv. Das Schwindmaß des Holzes ist auch ausschlaggebend für die Fugenbreite. 


Farbecht: 
Manche Hölzer neigen zu Verfärbung bei Kontakt mit Eisen. Darunter sind die Robinie, die Eiche und einige Tropenhölzer, wie zum Beispiel Douglasie und Bangkirai. Mit Edelstahlschrauben lässt sich eine Verfärbung des Holzes leicht verhindern. Andere Holzer wiederum verlieren ihre Farbe bei starker Sonneneinstrahlung, sie „bluten aus“ und müssen daher imprägniert werden.

 

 

Holzarten:

Bild: Osmo, Bangkirai

Bangkirai

Das Holz ist an der hell- bis mittelbraunen Färbung zu erkennen und aufgrund seiner Widerstandsfähigkeit beliebt. Es ist ein robustes, hartes Tropenholz mit einer langen Lebensdauer (bis zu 30 Jahre). Aufgrund seiner Härte ist es vergleichsweise schwierig zu verarbeiten. Beim Kauf von Bangkirai sollte man Wert auf Qualität legen, um Raubbau im Herkunftsland und Löcher durch Würmer auszuschließen.

Bild: Osmo, Villaggio, Douglasie

Douglasie

Douglasie-Holz hat eine rötliche Färbung und zeichnet sich durch die Resistenz gegenüber Schädlingen und Pilzen aus. Das Holz wird in Europa angebaut und ist sehr strapazierfähig. Da es harzhaltig ist, kann es sein, dass Harz austritt. Das rötliche Holz dunkelt mit der Zeit nach.

Bild: Terrassenholz "Thermo-Esche"

Esche

Unbehandeltes Massivholz aus Esche eignet sich nicht für die Terrasse. Daher wird das Eschenholz thermisch vorbehandelt. Die sogenannte Thermo-Esche ist witterungsbeständig und langlebig. Sie kann also bedenkenlos im Außenbereich eingesetzt werden.

Bild: Osmo, Lärche

Lärche

Die sibirische Lärche erkennt man an dem hellen, warmen und etwas rötlichen Farbton. Sie wird aufgrund ihres geringen Quell- und Schwindverhaltens geschätzt. Das Holz ist besonders hart und dicht. Aufgrund des hohen Harzgehalts kann es wie bei der Douglasie zum Austritt von Harz kommen.

Verarbeitung

Während früher Massivholz der unangefochtene Standard für Terrassendielen war, werden behandelte Hölzer immer beliebter. Hölzer, die sich eigentlich nicht für den Einsatz im Garten eignen werden durch spezielle Verfahren terrassentauglich. Zu den gängigsten Arten der Verarbeitung zählen:

Bild: Massivdiele Megawood Classic

Massivholz

Es gibt eine große Auswahl an Terrassenhölzern aus Massivholz von einheimischen Hölzern bis zu Tropenhölzern. Da sie unterschiedliche Eigenschaften in Hinblick auf Quell- und Schwindverhalten, Härte, Harzgehalt, Dichte, etc. haben, sollte man sich vor der Wahl eines Holzes genauer mit dessen Stärken und Schwächen auseinandersetzen.

Bild: Osmo, Thermokiefer

Thermo-Holz

Dieses Holz wird thermisch vorbehandelt, indem es bei wenig Sauerstoff auf bis zu 205 °C erhitzt wird. Diese Hitzebehandlung erhöht die Resistenz gegenüber Pilzen und Fäulnis. Die Langlebigkeit des Holzes steigt um ein bis zwei Resistenzklassen. Das Holz nimmt einen dunkleren Farbton an. Thermo-Holz splittert vergleichsweise leicht, da die Behandlung die Biege- und Spaltfestigkeit negativ beeinflusst.

Bild: Signum, Muskat Diele

WPC

WPC (Wood Polymer Composite), ist eine Verbindung aus Holzfasern und Kunststoff. Aufgrund des Kunststoffanteils ist der Boden pflegeleicht und splitterfrei. Schädlinge und Pilze befallen Terrassendielen aus WPC nicht. Auch über das Quell- und Schwindverhalten muss man sich keine Sorgen machen, da WPC-Terrassendielen sehr formstabil sind.

Die Auswahl an Terrassenholz ist groß, doch welches Holz das richtige für deine Terrasse ist, hängt von vielen Faktoren ab. Soll die Terrasse zum Beispiel auf der Wetterseite liegen, empfiehlt sich sehr resistentes Holz, das nicht anfällig für Fäulnis und Pilzbefall ist. Außerdem sollte das Holz dann ein niedriges Quell- und Schwindverhalten haben. Das gilt vor allem auch in Regionen, in denen viel Niederschlag fällt. 

Sind die Terrassendielen nicht oder nur zum Teil überdacht sollte man farbechte oder imprägnierte Dielen wählen, um ein Ausbluten der Farbe zu vermeiden. Wenn die Terrasse stark beansprucht wird, dann sollte auch die Härte bei der Auswahl eine gewisse Rolle spielen. 

Dein Holzprofi Fachberater hilft dir gerne bei der Auswahl des richtigen Holzes für die Terrasse und übernimmt auf Wunsch Planung und Montage.

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