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Fußbodenheizung: Warme Füße im Winter

Barfuß über einen warmen Holzboden laufen, wenn es draußen kalt ist, davon träumen viele. Wenn auch du eine Fußbodenheizung unter deinem Parkettboden planst, dann findest du hier nützliche Tipps und Tricks. Damit du lange Freude an deiner Fußbodenheizung hast, gilt es bei Holz, Oberfläche und Verlegung einiges zu beachten: Massivparkett oder Mehrschichtparkett, Wärmeertrag und Energieeffizienz, elektrische oder Warmwasser Fußbodenheizung, schwimmend oder geklebt verlegen. Wir haben die Vor- und Nachteile der wichtigsten Themen rund um Parkett und Fußbodenheizung für dich zusammengefasst.

 

Gute Gründe für eine Fußbodenheizung unter dem Parkett gibt es viele: 

  • Die Fußbodenheizung ist energieeffizient. 
  • Eine vergleichsweise niedrige Heiztemperatur reicht, um den Raum zu erwärmen.
  • Der Raum wird gleichmäßig beheizt.
  • Der Parkettboden ist pflegeleicht und langlebig.
  • Das Holz sorgt für ein angenehmes Raumklima.

 

Eine Frage des Holzes

Holz ist ein Naturprodukt, es lebt, atmet und wird daher auch von seiner Umwelt beeinflusst. Auf Wärme, Kälte und Feuchtigkeit reagiert Holz, indem es sich zusammenzieht oder ausdehnt. Wenn du eine Fußbodenheizung unter deinem Parkettboden planst, solltest du ein formstabiles Holz wählen. Dazu zählen zum Beispiel Eiche, Kirsche, Nussbaum und die exotischen Tropenhölzer Doussie, Bambus und Merbau. Holzarten die sich stark ausdehnen und wieder zusammenziehen, also ein hohes Schwind- und Quellmaß haben, eignen sich weniger. Bei Buche und Ahorn bilden sich dadurch leicht Fugen, Risse und Schüsselungen. Wenn du mehr über die Eigenschaften der verschiedenen Hölzer erfahren möchtest, dann findest du viele interessante Informationen in unserem Blog-Beitrag Parkettböden: Alles über Holzarten, Oberflächen und Design

 

Massivparkett oder Mehrschichtparkett?

Das Mehrschichtparkett wird auch Fertigparkett genannt und besteht aus zwei oder drei miteinander verleimten Holzschichten. Die obere Schicht besteht immer aus Hartholz und ist auf eine Trägerplatte (meist aus Nadelholz) geklebt. Fertigparkett kann mit der Nut-Feder-Verbindung einfach und schnell verlegt werden. Das Mehrschichtparkett wird bereits geschliffen und oberflächenbehandelt geliefert. Ob das Mehrschichtparkett für eine Fußbodenheizung geeignet ist, solltest du dir vom Hersteller bestätigen lassen. 

Das Massivparkett besteht aus einer durchgängigen, massiven Holzschicht. Es ist robuster als das Fertigparkett und zeichnet sich durch seine Stabilität und Haltbarkeit aus. Risse und Flecken können einfach abgeschliffen werden. Die Oberfläche wird erst nach dem Verlegen mit Öl oder Lack behandelt. Der Massivholzboden wird meist ganzflächig verklebt. Massivholz ist ein guter Wärmeleiter und daher sehr energieeffizient.

 

Optimiere den Wärmeertrag für mehr Energieeffizienz

Der Wärmeertrag deiner Fußbodenheizung hängt von der Holzsorte, der Holzdicke und der Verlegung des Bodens ab. Je dünner und dichter das Holz ist, desto besser leitet es die Wärme. Der Holzboden sollte nicht dicker als 22 mm sein. 15 mm Parkettstärke sind optimal. Ist der Boden dünner, dann wird er auch schneller warm, wenn man die Fußbodenheizung einschaltet. 
Die Wärmeleitfähigkeit, sagt viel über die Energieeffizienz des Bodens aus. Hartholz, wie Eiche leitet besser als Weichholz. 

 

Wärmeleitfähigkeit von:

  • Eiche: 0,13-0,20 W/mK
  • Nussbaum: 0,13-0,15 W/mK
  • Lärche: 0,12-0,14 W/mK
  • Buche: 0,14-0,16 W/mK

 

Wie viel Wärme von der Fußbodenheizung im Raum ankommt hängt vom Wärmedurchlasswiderstand des Holzes ab. Vollständig verklebtes, einschichtiges Massivparkett und Zweischichtparkett haben einen geringen Wärmedurchlasswiderstand im Vergleich zu schwimmend verlegtem Dreischichtparkett. Der Wärmedurchlasswiderstand sollte bei höchstens 0,15 qm K/W liegen. Bei der Auswahl der Holzsorte, sollte man auf eine geringe bis mittlere Angleichgeschwindigkeit der Holzfeuchte achten, wenn man plant eine Fußbodenheizung unter dem Parkettboden zu verlegen. 

 

Parkettfußboden und Raumklima

So wie die Haut des Menschen, hat das Holz Poren, über die es Feuchtigkeit aufnimmt und wieder abgibt. Es reagiert auf Umweltbedingungen, wie Temperatur und Luftfeuchtigkeit. Damit du also lange Freude an deinem Parkettboden hast, musst du auf ein gutes Raumklima achten. Bei 20-22 Grad Raumtemperatur und einer Luftfeuchtigkeit von 30-65% fühlt sich nicht nur dein Parkettboden wohl, sondern auch du. Raumluftbefeuchter und Zimmerpflanzen sorgen auch während der Heizperiode, für eine angenehme Luftfeuchtigkeit. Zu hohe oder zu niedrige Luftfeuchtigkeit führt zu Riss- und Fugenbildung im Holzboden. Die Oberflächentemperatur des Parkettfußbodens muss unter 29 Grad liegen. Auch wenn es etwas dauert, bis sich ein kalter Parkettfußboden erwärmt und sich die Wärme im Zimmer verteilt, sollte man die Heizung nicht sofort voll aufdrehen. So lässt sich ein Überhitzen des Bodens vermeiden. 

 

Estrichboden als Grundlage

Ein guter Estrichboden ist die Basis für jeden Parkettboden mit Fußbodenheizung. Bevor der Parkettboden verlegt werden kann, muss die Verlegereife des Estrichs geprüft werden. Dazu wird die Feuchtigkeit im Boden gemessen. Wenn der Estrich fest ist, muss die Fußbodenheizung mindestens 14 Tage in Betrieb sein, davon 2 Tage auf maximaler Leistung. Ist der Estrich verlegereif und ausgeheizt, kann der Holzboden verlegt werden. 

 

Fußbodenheizung: Elektrisch oder Warmwasser?

Warmwassersysteme sind sehr beliebt, da sie das Parkett schonen. Das Wasser erwärmt sich langsam und gleichmäßig, bei einer vergleichsweise niedrigen Maximaltemperatur. Eine elektrische Fußbodenheizung kann sich schneller aufheizen und erreicht eine höhere Maximaltemperatur. Du solltest darauf achten, dass die Temperatur auf der Parkettoberfläche unter 27 Grad bleibt. Sonst kann es zu Rissen und Fugen im Parkett kommen.

Parkett richtig verlegen

Fischgrät-, Flecht- oder Würfelmuster sehen nicht nur gut aus, sondern haben auch ein ausgeglichenes Fugenbild, das sich für Parkett mit Fußbodenheizung besonders eignet. Das Parkett sollte bei einer Raumtemperatur von 18-20 Grad und bei abgedrehter Fußbodenheizung verlegt werden. Bis der Parkettkleber trocken ist, darf die Oberflächentemperatur nicht über 18 Grad steigen. Achte auf eine gute Qualität des Parkettklebstoffes. Er sollte schubfest, stabil und temperaturresistent sein.

Schwimmend oder geklebt?

Bei einem vollflächig verklebten Parkettboden ist der Estrich direkt über einen elastischen Kleber mit dem Parkett verbunden. Dadurch kann sich keine isolierende Luftschicht zwischen Parkett und Estrichboden bilden. Der Boden hat eine hohe Wärmeübertragung, und einen geringen Wärmedurchlasswiderstand. Das bedeutet er ist sehr energieeffizient. Besonders gerne verlegt man ein Zweischichtparkett vollflächig verklebt. Die dünne Holzschicht hat eine gute Wärmeleitfähigkeit und eine hohe Formstabilität. 

Ein schwimmend verlegter Parkettboden ist mehrschichtig aufgebaut. Über dem Estrich befindet sich eine Luftschicht. Dann kommen die Trittschalldämmung und eine weitere Luftschicht. Darüber wird das 3-Schicht-Parkett gelegt. Aufgrund der beiden isolierenden Luftschichten hat das schwimmend verlegte Parkett einen höheren Wärmedurchgangswiderstand. Der Boden lässt weniger Wärme, langsamer durch. Du musst also mehr heizen, bis die Wärme an der Parkettoberfläche und schließlich im Wohnraum ankommt. Die schwimmende Verlegung hat auch Vorteile. Zum einen ist sie günstiger, zum anderen lässt sich der Boden leichter austauschen. Außerdem können die Elemente ohne Behinderung quellen und schwinden. 
Ob ein Boden besser schwimmend oder geklebt verlegt wird, hängt auch von der Empfehlung des Herstellers ab. 

 

Oberflächenbehandlung: lackiert, geölt oder gewachst?

Der Parkettboden wird entweder mit einer Oberfläche geliefert oder erst nach dem Verlegen oberflächenbehandelt. Dabei gibt es einiges zu beachten: 

Lack versiegelt die Holzporen, wodurch Luftpolster im Holz eingeschlossen werden. Diese wirken isolierend und weniger Wärme wird abgegeben. Außerdem besteht die Gefahr, dass die Parkettelemente verkleben. Tipp: Achte auf die richtige Grundierung und verwende einen Lack mit hoher Elastizität. 

Eine Oberflächenbehandlung mit Öl hat mehr Vorteile. Das Öl verschließt die Poren nicht und das Holz behält seine gute Wärmeleitfähigkeit. Außerdem kann es Feuchtigkeit besser aufnehmen und abgeben. 
Hartwachsöle und wachshaltige Pflegemittel eignen sich nicht für Parkettböden mit Fußbodenheizung. Sie härten auf dem warmen Boden nicht aus und lassen sich zu schnell wieder abtragen. 

 

Tipps:

  • Es dauert einige Zeit bis der Parkettboden und der Raum sich erwärmen. Trotzdem solltest du bei kaltem Holzboden nicht gleich auf Maximaltemperatur schalten. Ist die Temperatur an der Holzoberfläche zu hoch, entstehen Schäden am Parkett. 
  • Temperaturschwankungen sind schlecht für das Holz, daher sollte die Fußbodenheizung nicht zu oft reguliert werden.
  • Auf einem beheizten Holzboden ist die Luftfeuchtigkeit geringer als im Raum. Die trockene Luft kann Fugenbildung und Risse hervorrufen. Vor allem im Winter sollte man daher einen Luftbefeuchter nutzen.
  • Schwere Teppiche und große Möbel reduzieren die Wärmeübertragung des Parkettbodens.

 

 

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